Posted on 13 August, 2009
Der Forexhandel ist durch sein globales Netzwerk ohne zentralen Standpunkt um einiges flexibler, als zum Beispiel der Handel mit Aktien. Das gibt zwei Handelspartnern für den Abschluss im Forexhandel die Möglichkeit, auch jenseits der in diesem Zeitraum vorherrschenden Strukturen zu agieren. Das heißt, dass zum Beispiel zwei Kreditinstitute beim Abschluss des Geschäfts einen Kurs festlegen, der nicht mit dem zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Kurs übereinstimmt und trotzdem seine Gültigkeit hat.
Doch wie entstehen die Gewinne und Verluste auf dem Forex-Markt?
Die auf dem Forex-Markt tätigen Spekulanten, Broker und Banken betreiben den Handel mit Hilfe von Sicherheitsleistungen, die sich in der Regel in einem Bereich von 0,5 – 2 Prozent des Handelswertes befinden. Man spricht im Fachjargon auch von Margin-Einsätzen. Mit diesen Margin-Einsätzen wird der Forexhandel gesteuert, da auf diesem Weg eine ganze Menge Geld mit wenig Aufwand bewegt werden kann. Bei etwa 1 Prozent Margin-Einsatz, die 10 000 US-Dollar bedeuten, wird auf diesem Weg also schon die stolze Summe von 1 Million US-Dollar bewegt. Da kommt es bei den entsprechenden Sicherheitsleistungen also relativ schnell zu wirklich beeindruckenden Gewinnen oder auch Verlusten, obwohl die Kursschwankungen nicht wirklich groß waren.
Die wichtigsten Währungen auf dem Forex-Markt
Natürlich herrscht vor allem der Handel mit Währungen aus den größten Wirtschaftsländern oder Wirtschaftsgebieten auf dem Forex-Markt vor. Zu ihnen gesellen sich noch die Währungen aus Ländern, die einen wirklich starken Finanzplatz haben, wie zum Beispiel die Schweiz. Daher stellen wir an dieser Stelle die wichtigsten Währungsabkürzungen einmal vor:
USD: US-Dollar
CHF: Schweizer Franken
JPY: Japanischer Yen
GBP: Britisches Pfund
EUR: Euro
Mit großem Abstand wird in den meisten Fällen der Handel mit dem Handelspaar EURUSD (Euro gegen US-Dollar) betrieben. Etwa 28 Prozent aller abgeschlossenen Trades auf dem Forex-Markt werden in dieser Konstellation abgeschlossen. Auf den weiteren Plätzen liegen USDJPY (US-Dollar gegen Japanische Yen) mit etwa 17 Prozent, gefolgt von GBPUSD (Britische Pfund gegen US-Dollar) mit 14 Prozent.